Wappen Donau-Ries Herrgottsruh Oberndorf

 

 

Wappen Donau-Ries Herrgottsruh Oberndorf

 

Infos

 

 Herrgottsruh Oberndorf  Herrgottsruh Oberndorf

 

 POI-Art: Sehenswürdigkeit, Kirche/Kapelle
 Besonderheit: Wallfahrtskirche
 Baustil: Barock
 Baujahr: 1718
 Adresse: 86698 Oberndorf am Lech, Kapellstr. 7
 Geo: 48.673950, 10.872890
 Lage:

Karte

 Parken: in der Kapellstr.
 Bewertung: 2**  (von 5*)
 Links:

www.oberndorf-am-lech.de/index.php?id=0,52

de.wikipedia.org/wiki/Oberndorf_am_Lech

Geschichte

 

Die Wallfahrtskapelle Herrgottsruh in Oberndorf wurde 1718 nach Plänen des Baumeisters Johann Benedikt Ettl errichtet.
Es ist ein bemerkenswerter Zentralbau mit einem Dachreiter.
Der querovale, durch Okuli und dreigeteilte Fenster belichtete Hauptraum hat eine Flachkuppel über kräftigem Gesims und
Pilastern.
Südlich befindet sich ein längsrechteckiger, tonnengewölbter Vorraum und Empore, nördlich der querrechteckige Chor mit
Stichkappentonne und leicht eingezogenem, halbrundem Schluss.
Die südliche Schauseite mit Portal und großem Stichbogenfenster ist von Pilastern und Dreiviertelsäulen gerahmt, darüber
Dreiecks- bzw. Schweifgiebel.
Nordöstlich befindet sich ein halbrunder Sakristeianbau.

 

Innenraum

 DEBYDON2410

 

Im Innern stehen prunkvolle, mit Figuren überladene Altäre:
Hochaltar von Georg Blattner, um 1718, Figuren von Christoph Bauer: Christus in der Rast, seitlich Maria und Johannes,
im Auszug Gottvater.
Die Seitenaltäre stammen von dem einheimischen Bildhauer Johann Georg Bschorer, um 1730/40;
links hl. Johann Nepomuk unter Kruzefix, rechts Pieta.
Bemerkenswert sind ebenfalls die Figuren der 14 Nothelfer, aus der ersten Hälfte des 18. Jh. sowie eine Schmerzensmutter,
um 1730, aus dem Umkreis von J.G. Bschorer.

Die Fresken malte 1718 Johann Baptist Kuen:
im Chor: Pieta; im Hauptraum: Passion Christi, in den Seitennischen Entstehung der Wallfahrt und König David;
unter der Empore: Tempelreinigung, darüber Abschied Christi, an der Brüstung der Guter Hirte.
Die zarten Stukkaturen mit Akanthus und beginnendem Bandelwerk, schufen 1718 Giuseppe Camone und Benedikt Sondermayr.