Wappen Donau-Ries Mariä Himmelfahrt Marktoffingen

 

 

Wappen Donau-Ries Mariä Himmelfahrt Marktoffingen

 

Infos

 

 Mariä Himmelfahrt Marktoffingen  Mariä Himmelfahrt Marktoffingen

 

 

 POI-Art: Sehenswürdigkeit, Kirche
 Besonderheit: Ehem. mittelalterliche Kirchenfestung
 Baustil: Spätromanisch
 Baujahr: 13. Jh.
 Adresse: 86748 Marktoffingen, Schulweg 8
 Geo: 48.927360, 10.469630
 Lage:

Karte

 Parken: P vor der Kirche
 Bewertung: 1*  (von 5*)
 Links:

marktoffingen.de/index.php/unsere-gemeinde/kirchen-und-kapellen

de.wikipedia.org/wiki/Marktoffingen

Geschichte

 

Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Marktoffingen wurde im Jahr 1143 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Der Chorturm stammt noch aus dem 12. Jh., das Chorgewölbe aus den ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Um das Jahr 1600 erfolgte der Neubau des Langhauses und gleichzeitig auch die Erhöhung des Turmes um die geschwungene Haube.
1774 wurde das Langhaus nach Westen verlängert und die Sakristei auf älteren Resten neu erbaut.

 

Architektur

 

Mariä Himmelfahrt ist ein gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen Kirchenfestung, die durch die hohen Mauern des Friedhofs und die beiden Toranbauten im Norden und Süden geschützt wurde.
Die Umfassungsmauern haben an ihrer Innenseite noch fast ringsum den Unterbau des alten Wehrgangs und darüber zahlreiche Schießscharten. Aus dem 16. Jahrhundert stammen auch noch die beiden Torhäuser.
Die Chorturmkirche ist ein schlichter Saalbau mit einem eingezogenem Rechteckchor.
Außen ist die Quaderbemalung teilweise noch original erhalten.
Der markante, 33 m hohe Turm mit einer geschwungenen Haube, besteht aus zugeschnittenen und unverputztem Quadermauerwerk.

 

Inneres

 DEBYDON6110

Im Innern befindet sich im Chor ein Kreuzrippengewölbe aus der ersten Hälfte des 13. Jh. mit Masken, Pflanzen und Tieren in den Ecken sowie an der nördlichen Chorwand das Freskofragment eines Gnadenstuhls von Ende des 16. Jh.
Die Deckenfresken malte 1899 Basilio Coletti.
Auf dem Choraltar steht eine Kreuzigungsgruppe von Ende des 15. Jh.
Die Gemälde "Anbetung der Könige und Hirten" stammen von Johann Georg Strobel aus dem Jahr 1762.