St. Michael Unterauerbach
St. Michael Unterauerbach
| POI-Art: | Sehenswürdigkeit, Kirche |
| Besonderheit: | |
| Baustil: | Barock |
| Baujahr: | um 1720 |
| Adresse: | 87719 Unterauerbach, Michaelsweg 1 |
| Geo: | 48.053671, 10.457257 |
| Lage: | |
| Parken: | |
| Bewertung: | 1* (von 5*****) |
| Links: | de.wikipedia.org/wiki/St._Michael_(Unterauerbach) |
Die Kirche St. Michael in Unterauerbach wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jh. errichtet und um 1720 umgebaut.
St. Michael ist ein einschiffiges Langhaus mit einer Flachdecke des 19. Jh. und doppelter Westempore von Ende des 17./Anfang 18. Jh.
Der eingezogene, dreiseitig geschlossene Chor hat eine Stichkappengewölbe und wird außen von Strebepfeilern gestützten
An der Nordseite steht der Turm mit Kleeblattbogenfriesen auf kreuzförmigen Konsolen und einem Satteldach.

Das Innere birgt eine bemerkenswerte einheitliche und reiche Ausstattung in bäuerlich-kräftigen Barockformen.
Die Altäre stammen um 1680: Hochaltar: neubarocker Tabernakel aus dem Jahr 1938 von Christian Wittmann, mit kleiner Kreuzigungsgruppe aus der ersten Hälfte des 18. Jh.; in der aknthusgerahmten Rundbogenblende des Aufbaus befindet sich eine große Michaelsfigur, auf seitlichen Konsolen die Erzengel Raphael und Gabriel, im Auszug eine Muttergottes.
Die Antipendien der Seitenaltäre mit Tafelbildern der Armen Seelen, links Blut- und Milchspende Jesu und Mariä, rechts Fürbitte Jesu und Mariä.
Die Altargemälde malte 1867 von Joseph Kober: links Anbetung der Könige, im Auszug hl. Georg; rechts Flucht nach Ägypten, im Auszug hl. Wendelin; Figuren: links hl. Anna und hl. Joachim, rechts hl. Florian und hl. Wendelin.
Neben dem linken Seitenaltar befindet sich eine hochrechteckige Sakramentsnische; innen Holzverkleidung mit Gemälde der zweiten Hälfte des 15. Jh.: auf blauem Grund Antlitz Christi und kniende Engel.
Vor der Empore nördlich steht ein Marienaltar um 1730 mit stehender Muttergottes in einer rundbogigen Mauernische.
Die Kanzel wurde um 1680 errichtet.
Der Stuck im Chor mit Akanthusranken und Bandelwerk stammt um 1720.
Das Abendmahlsfresko im Chor malte 1865 Joseph Kober; das Langhausbild mit den Erzengel Michael ist von Otto Pöppel, 1938.